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HINTER DEN KULISSEN: EIN WODKA MIT GESCHICHTE

Als meistprämierter Wodka der Welt steht Smirnoff synonym für Qualität und Innovation in Marktführerposition. Und das schon jahrzehntelang. Doch wie viel weiß man wirklich über die Geschichte hinter dem ikonischen roten Label? Wir erforschen die erstaunliche Geschichte von Smirnoff und geben Dir Rezeptideen für Deine Bar.

Ein Mann und seine Mission

Vor langer Zeit, im Jahr 1864, lebte in Russland ein Mann namens Piotr Arseneevich Smirnov, der wusste, dass er etwas Besonderem auf der Spur war. Piotr Arseneevich wurde etwa 275 km von Moskau entfernt auf dem Land geboren. Die Möglichkeiten, die in der ländlichen Gegend lagen, erkannte er schnell und machte sich daran, den weltbesten Wodka herzustellen.

Sein unternehmerischer Wille und seine frühe Entscheidung, Rezepte nur mit den reinsten Zutaten zu entwickeln, verliehen seinem Wodka schnell einen hervorragenden Ruf.

Seine Wodkas waren tatsächlich so gut, dass Smirnov im Jahr 1886 zum „Kaiserlichen Hoflieferanten“ ernannt wurde – eine elegante Umschreibung für „offizieller Wodkalieferant des Zaren“. Zu der Zeit war dieser Titel eine große Sache.

Ein Sohn auf der Flucht

Der Erfolg war jedoch nur von kurzer Dauer. Nachdem Piotr Arseneevichs drittgeborener Sohn Vladimir die Geschäfte übernommen hatte, erschütterte die Oktoberrevolution das Land. Valdimir war gezwungen, die Wodkaherstellung einzustellen und stattdessen seine Beine in die Hand zu nehmen und zu fliehen.

Er entkam seiner Verhaftung und der drohenden Todesstrafe mit dem gut behüteten Wodkarezept und einem hastig gewachsenen Schnurrbart zur Tarnung. Nachdem er sich in Konstantinopel niedergelassen hatte, schmiedete er Pläne, die gefeierte Spirituose seines Vaters wieder auf den Markt zu bringen. Nachdem er dort einige Erfolge feiern konnte, expandierte er nach Polen und Frankreich. In Frankreich angekommen, wurde entschieden, den Familiennamen Smirnov an die lokale Schreibweise anzupassen. Fortan hieß es also Smirnoff.

Die Whiskeygrenze

Nach dem Erfolg in Europa und dem Ende der Prohibition in den USA verkaufte Smirnoff 1933 seine US-Vertriebsrechte und der beste Wodka der Welt kam über den Atlantik in die Vereinigten Staaten. Zu Beginn ließ der Zuspruch der Amerikaner auf sich warten. Sie liebten ihren Whiskey und akzeptieren keine Alternative. In den 40ern kam die Veränderung. In Folge der Weltwirtschaftskrise wurden die Menschen offener für Neues. Gepaart mit der Lust auf Cocktails war der Weg frei für Wodka.

Limettengrüße aus Moskau

Wie bei den meisten Cocktails gibt es auch beim Moscow Mule eine Debatte über die Entstehung. Mehrheitlich unstrittig ist, dass der Drink erstmals um das Jahr 1943 auftauchte und von John G. Martin, einem Manager der Heublein Drinks Company, große Unterstützung erfuhr.

Heublein hatte kürzlich erst die amerikanischen Verkaufsrechte an Smirnoff erworben und Martin gab an, der Moscow Mule sei eine Kreation, die aus einer Zusammenarbeit mit seinem Freund Jack Morgan stamme, der zu diesem Zeitpunkt Besitzer der Bar Cock’ n’ Bull in Los Angeles war. Morgans Lebenspartnerin war zufälligerweise Inhaberin einer Firma, die mit Kupferprodukten handelte. Eines Nachts saßen die Drei zusammen und ersannen einen erfrischenden Cocktail, der gleichermaßen profitbringend für alle Beteiligten war. Es sei jedoch einschränkend angemerkt, dass dieser Teil der Geschichte strittig ist. Wes Price, Morgans Barchef, beanspruchte das Rezept für sich und gab an, er habe durch das Rezept die Ginger Beer-Vorräte reduzieren wollen.

Wodka-Produktion mit dem kleinen Unterschied

So oder so wurde über Nacht ein Klassiker mit einer Basisspirituose geschaffen, den einfach jeder mochte. Mit seinem erfrischenden Geschmack ist der Moscow Mule das perfekte Vehikel, um den beliebtesten Wodka der Welt den Massen zugänglich zu machen. Man kann den Moscow Mule als entscheidenden Faktor der Cocktailrevolution bezeichnen und er gehört noch heute zum Standardrepertoire einer guten Bar. Was Smirnoff zur perfekten Wahl für Cocktails macht, ist seine Gesamtqualität und Weichheit, die auf den einzigartigen Produktionsprozess zurückzuführen sind.

Nur das beste Getreide wird genutzt, um den Neutralalkohol herzustellen, der schließlich dreifach destilliert wird. Die Destillation reinigt den Alkohol und macht die Spirituose „leichter“. Sobald die Spirituose destilliert wurde, wird sie mit einem einzigartigen Aktivkohlesystem gefiltert. Die Spirituose durchsickert zehn Kohleschichten innerhalb von acht Stunden. So werden auch kleinste Verunreinigungen entfernt. Schlussendlich wird die Spirituose mit reinem, entmineralisiertem Wasser verdünnt und als außergewöhnlich weicher Wodka in Flaschen abgefüllt.

So nutzt Du Smirnoff in der Bar

Dieser weiche Wodka ist die perfekte Wahl für wodkabasierte Eigenkreationen. Hier findest Du Ideen für Deine Bar:

Moscow Mule

ZUTATEN

50 ml Smirnoff No. 21
10 ml Limettensaft
2 Scheiben Gurke
Ginger Beer
Garnitur: Limettenspalte

ZUBEREITUNG

Einen Kupferbecher mit Eiwürfeln und Smirnoff No. 21 füllen.
Gurkenscheiben ins Glas geben, mit Limettensaft verfeinern, mit Ginger Beer auffüllen und umrühren.
Mit Limette garnieren.


The Skyball

ZUTATEN

50 ml Smirnoff No. 21

20 ml Zitronensaft

Limonade

Garnitur: Zitronenspalte

ZUBEREITUNG

Alle Zutaten mit Eiswürfeln in ein Highballglas geben.

Verrühren, garnieren und servieren.