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WO ALLES BEGANN:

Mit dem Eintreffen von knapp 250.000 schottischen, irischen und deutschen Immigranten in Amerika im späten 18. Jahrhundert begann auch die Produktionsflut von amerikanischen Whiskey. In den 1780ern öffneten die ersten kommerziellen Destillen in Kentucky. Zunächst war Whisky, der in und um Kentucky produziert wurde, unter den Begriffen „Kentucky“ oder „Western“ geläufig. Die Bezeichnung „Bourbon“ war zu diesem Zeitpunkt eher unbekannt.

Um das Jahr 1833 wurde „Bourbon“ als eigene amerikanische Whiskeysorte anerkannt und vermarktet. Durch die Fassnutzung, die transportbedingt eingeführt wurde, wurde die vorher ungelagerte Spirituose weicher und sie veränderte ihre Farbe und ihren Geschmack auf der langen Reise nach New Orleans auf dem Ohio River drastisch.

Es sah vielversprechend aus für die amerikanische Whiskeyproduktion: Die Industrie war im neuen, noch jungen Jahrhundert der fünftgrößte Arbeitgeber in den USA. Doch das änderte sich mit der Prohibition in den 20er Jahren. Während dieser Zeit hörte man nicht auf Alkohol zu trinken und das Land wurde mit illegalem Alkohol dubioser Herkunft und Qualität überschwemmt.

Als 1933 das Prohibitionsgesetz aufgehoben wurde, blieben einige Destillen weiterhin geschlossen und die Industrie begann einen langsamen Konsolidierungsprozess, der bis in die frühen 90er Jahre andauerte.

Über die Jahre hat sich American Whiskey beständig verändert und heute versorgt die neue Generation Ryes, Tennessees und Bourbons die Welt mit Produkten bester Qualität.

HERSTELLUNG

Getreide, Wasser, Hefe und Holz sind die vier Elemente, die bei der Herstellung von American Whiskey zusammenwirken.

Mash Bill
Als „Mash Bill“ wird beim American Whiskey die Getreidekombination bezeichnet, die bei der Herstellung verwendet wird. Genutzte Getreidesorten sind: Mais, Roggen, Weizen und Gerste. Normalerweise werden drei Getreidesorten in einer Mash Bill kombiniert. Beispielsweise werden für Bourbon meist Mais, Gerste und Roggen oder Weizen genutzt.

Produktion

  • Für die Maische wird das Getreide bei hoher Temperatur gekocht.
  • Die Maische wird für die Fermentation ruhen gelassen.
  • Die Flüssigkeit wird destilliert.
  • Das Destillat wird in ungenutzte, geröstete Eichenfässer gefüllt und reift darin für mindestens zwei Jahre.

ARTEN

Man unterteilt American Whiskey in drei Unterkategorien: Bourbon, Tennessee und Rye.

BOURBON

Style:

Bourbon Whiskey zeichnet sich üblicherweise durch Vanille-, Gewürz- und Röstaromen aus.

Anforderungen:

  • Die Mash Bill enthält zu mindestens 51 % Mais. Das übrige Getreide wird durch kleinere Körner wie Roggen, Gerstenmalz und Weizen.
  • Das Destillat enthält nicht mehr als 80 % Vol. Alkohol.
  • Gereift wird er mit weniger als 62,5 % Vol. Alkohol.
  • In unbenutzten, getoasteten Eichenholzfässern wird der Bourbon für mindestens 2 Jahre gelagert.
  • Muss in den vereinigten Staaten von Amerika hergestellt werden (nicht nur Kentucky).
  • Keine Zugabe von Zucker und Farbstoffen erlaubt. Nur Wasser darf hinzugefügt werden, um den Bourbon auf Trinkstärke zu reduzieren.

RYE

Style

Rye Whiskey zeichnet sich üblicherweise durch eine hohe Komplexität und Gewürzaromen aus.

Anforderungen:

  • Ähnliche Anforderungen wie Bourbon, nur dass die Mash Bill zu mindestens 51 % aus Roggen bestehen muss.

Schon gewusst? Die Fässer für die American Whiskey Herstellung dürfen nur ein einziges Mal verwendet werden. Anschließend werden sie weltweit verschifft und für die Reifung von Rum, Scotch und Tequila genutzt. Sogar für die Lagerung von Pfeffer und Tabasco Sauce werden die Fässer weiterverwendet.

SIEH DIR DIESE WHISKEY-MARKE FÜR WEITERE INFORMATIONEN ZU STIL UND SORTIMENT AN:

  • Bulleit

    Bulleit

    Bulleit Bourbon & Rye Whiskeys bleiben ihren Wurzeln in Kentucky treu – mit würzigen, kräftigen Aromen, die bei der schonenden Lagerung der leicht bernsteinfarbenen Destillate in kleinen Batches entstehen.